Hier finden Sie die Impulse der vergangenen Tage:

Impuls zum Misereor (5. Fastensonntag)

Impuls zum Misereor (5. Fastensonntag)

Misereor – Hungertuch 2020

Mensch wo bist du

N DEINEM HAUS
(ZUM MISEREOR-HUNGERTUCH 2019/20)
In deinem Haus
Mich öffnen
In mich hineinhorchen
Still werden
In deinem Haus
Offenheit erfahren
Zuwendung spüren
Still werden
In meinem Haus
Zu Hause sein
Einkehr halten
Frieden finden
In meinem Haus
40 Ta g e
Nach dir suchen
Frieden finden
Im offenen Haus
Hörende bleiben
Suchende sein
Begegnung erfahren
Im offenen Haus
Mich den Fragen stellen
Um Antworten ringen
Begegnung erfahren
Dein Haus
Mein Haus
Unser Haus
Deine Schöpfung
Mein Leben
Unsere Welt
40 Tage Zeit, um zueinander zu finden.
von Andreas Paul, MISEREOR, Aachen

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Hier können Sie den kompletten  Impuls zum Misereor (5. Fastensonntag) herunterladen.

Impuls für den Tag (24.03.2020)

Impuls für den Tag (24.03.2020)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

so mag ich Sie und euch alle heute ansprechen, denn Corona betrifft uns alle. Wir, die Seelsorger/innen der beiden Pfarrverbände sind gerührt über die Rückmeldungen in den Kirchen zu den Stationen mit Impulsen. In diesen Tagen ist es wertvoll, neben all den Nachrichten, der Angst und Sorge, auch gute Gedanken zu haben, miteinander zu beten, sich zu stärken.

Gerne geben wir Ihnen und euch ein paar Impulse:

  • In ökumenischer Verbundenheit laden wir ein, um 12 Uhr mittags und um 19 Uhr abends (mit einer Kerze im Fenster) zu beten.
  • Papst Franziskus lädt alle Christen ein, diesen Mittwoch, 25.3. um 12 Uhr ein“ Vater unser“ zu beten. Am Freitag, 27.3. um 18 Uhr wird er dann – vor dem leeren Petersplatz – eine kurze Andacht halten und den Segen „urbi et orbi“ geben, der doch für viele von uns ganz wertvoll ist. Damit verbunden ist die Möglichkeit, einen vollkommenen Ablass zu erhalten.
  • Unsere Diözese hat ein Gebet für diese Zeit verfasst. Sie finden es hier auf der Homepage. in ein paar Tagen wird es auch in unseren Kirchen zum Mitnehmen ausliegen. Ob wir gemeinsam Liturgie in den Kar- und Ostertage feiern werden können, wird uns in den kommenden Tagen vom Erzb. Ordinariat mitgeteilt. Da bitten wir noch um etwas Geduld.
  • Manche Schüler/innen sind gut gefordert, anderen Kindern und Jugendlichen wird es allmählich langweilig. Unter wir-sind-da.online stellt die Kirchliche Jugendarbeit der Diözese Rottenburg-Stuttgart eine schöne Fundgrube an Ideen bereit. Stark ist es auch, sich sozial zu engagieren, was viele tun. Danke!
  • Die Erzieherinnen unserer Kindergärten halten Stellung und haben auch einige sog. „Notfallkinder“ zur Betreuung. Danke euch für Euren Dienst und den vielen anderen, die für unser tägliches Leben, unsere Gesundheit und Sicherheit da sind!
  • Kommenden Sonntag gibt es wieder einen neuen Impuls – passend zum Misereor-Sonntag. Wenn Sie für die Christen in Libanon, Syrien und weltweit spenden wollen, finden Sie in den kommenden Tagen Hinweise dazu. Gern können Sie sich auch jetzt schon informieren unter fastenaktion.misereor.de
  • Unsere Pfarrbüros sind an bestimmten Tagen vormittags von 9-11 Uhr telefonisch erreichbar. Wir Seelsorger/innen sind unter der Handy-Nummer 01575-3273320 direkt zu erreichen.

Behüt‘ Sie Gott und bleib ma g’sund! Es grüßt euch und Sie herzlich – im Namen aller Seelsorger/innen

Ihr Klaus Hofstetter, Pfarrer


Und nun noch ein paar geistliche Gedanken:

Das Gebet des Erzbistums München und Freising:

Gebet in Zeiten der Corona-Krise

Allmächtiger, ewiger Gott,
von dir erhalten alle Geschöpfe Kraft, Sein und Leben.
Zu dir kommen wir, um deine Barmherzigkeit anzurufen,
da wir durch die Erfahrung der Corona-Pandemie,
die uns herausfordert und ängstigt, mehr denn je
die Zerbrechlichkeit der menschlichen Existenz erfahren.
Dir vertrauen wir die kranken und alten Menschen an.
Sei du bei ihnen und ihren Familien, wenn sie sich einsam
und verlassen fühlen.
Hilf allen Gliedern der Gesellschaft, Verantwortung
zu übernehmen und untereinander solidarisch zu sein.
Stärke alle, die im Dienst an den Kranken bis an
ihre Grenzen gehen.
Auf die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria,
die mit uns auch in schweren Zeiten auf dem Weg ist,
bitten wir dich:
Segne mit der Fülle deiner Gaben die Menschheitsfamilie,
halte fern von uns allen Unfrieden
und schenke uns festen Glauben an deine liebende Nähe.
Befreie uns von der Krankheit,
die unser Leben so stark beeinträchtigt und bedroht.
Auf dich vertrauen wir und dich loben wir,
der du mit deinem Sohn, unserem Herrn Jesus Christus,
in Einheit mit dem Heiligen Geist lebst
und Herr bist in Zeit und Ewigkeit. Amen.
Maria, Heil der Kranken, bitte für uns!

Ein Psalm aus der Bibel: Unter Gottes Schutz (Psalm 91)

1 Wer im Schutz des Höchsten wohnt, *
der ruht im Schatten des Allmächtigen.
2 Ich sage zum HERRN: Du meine Zuflucht und meine Burg, *
mein Gott, auf den ich vertraue.
3 Denn er rettet dich aus der Schlinge des Jägers *
und aus der Pest des Verderbens.
4 Er beschirmt dich mit seinen Flügeln, /
unter seinen Schwingen findest du Zuflucht, *
Schild und Schutz ist seine Treue.
5 Du brauchst dich vor dem Schrecken der Nacht nicht zu fürchten, *
noch vor dem Pfeil, der am Tag dahinfliegt,
6 nicht vor der Pest, die im Finstern schleicht, *
vor der Seuche, die wütet am Mittag.
7 Fallen auch tausend an deiner Seite, /
dir zur Rechten zehnmal tausend, *
so wird es dich nicht treffen.
8 Mit deinen Augen wirst du es schauen, *
wirst sehen, wie den Frevlern vergolten wird.
9 Ja, du, HERR, bist meine Zuflucht. *
Den Höchsten hast du zu deinem Schutz gemacht.
10 Dir begegnet kein Unheil, *
deinem Zelt naht keine Plage.
11 Denn er befiehlt seinen Engeln, *
dich zu behüten auf all deinen Wegen.
12 Sie tragen dich auf Händen, *
damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt;
13 du schreitest über Löwen und Nattern, *
trittst auf junge Löwen und Drachen.
14 Weil er an mir hängt, will ich ihn retten. *
Ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen.
15 Ruft er zu mir, gebe ich ihm Antwort. /
In der Bedrängnis bin ich bei ihm, *
ich reiße ihn heraus und bring ihn zu Ehren.
16 Ich sättige ihn mit langem Leben, *
mein Heil lass ich ihn schauen.

Impuls für den Tag (22.03.2020)

Sich für das Gemeinwohl verantwortlich fühlen

Die erste konkrete Maßnahme, die ich ergreifen muss, um für das Gemeinwohl verantwortlich zu sein, besteht darin, meine Rolle in allem, was ich tue, zu erfüllen: bei der Arbeit, zu Hause, in meiner Rolle als Bürger, in Ehrlichkeit zu leben.

Lassen wir jegliche Kritik ruhen und machen wir positive Vorschläge, beschweren wir uns nicht, und beginnen wir zu ändern, was wir in der Hand haben, anstatt bequem zu sein, ergreifen wir die Initiative im Leben, lassen wir unsere Angst los und glauben wir daran, dass die Welt sich bessern kann, wenn ich bereit bin es selbst zu tun.

Vertrauen wir darauf, dass wir niemals alleine sind, wenn wir Gutes tun, weil Gott an unserer Seite ist und durch uns handeln möchte. Ich kann meinen Beitrag mit allen und für alle leisten.

Auf diese Weise bin ich für das Gemeinwohl verantwortlich und werde die Früchte um mich herum wachsen sehen.

(Quelle: App „passaparola“ der Fokolar-Bewegung, 19.03.2020)

Impuls für den Tag (4. Fastensonntag)

Impuls für den Tag (4. Fastensonntag)

4. Fastensonntag

 

 

 

 

Gott.
Vieles ist anders. Ungewiss und unsicher.
Dennoch: Ich bin jetzt hier.
Du sagst: Ich bin der Ich-bin-da.
Lass mich DICH nicht aus den Augen verlieren.
AMEN.

Sonntagsevangelium – Joh 9, 1.6-9.13-17.34-38

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
In jener Zeit
1sah Jesus einen Mann, der seit seiner Geburt blind war.
6Jesus spuckte auf die Erde; dann machte er mit dem Speichel
einen Teig, strich ihn dem Blinden auf die Augen
7und sagte zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schiloach!
Schiloach heißt übersetzt: Der Gesandte. Der Mann ging fort und
wusch sich. Und als er zurückkam, konnte er sehen.
8Die Nachbarn und andere, die ihn früher als Bettler gesehen
hatten, sagten: Ist das nicht der Mann, der dasaß und bettelte?
9Einige sagten: Er ist es. Andere meinten: Nein, er sieht ihm nur
ähnlich. Er selbst aber sagte: Ich bin es.
13Da brachten sie den Mann, der blind gewesen war, zu den
Pharisäern.
14Es war aber Sabbat an dem Tag, als Jesus den Teig gemacht
und ihm die Augen geöffnet hatte.
15Auch die Pharisäer fragten ihn, wie er sehend geworden sei.
Der Mann antwortete ihnen: Er legte mir einen Teig auf die
Augen; dann wusch ich mich, und jetzt kann ich sehen.
16Einige der Pharisäer meinten: Dieser Mensch kann nicht von
Gott sein, weil er den Sabbat nicht hält. Andere aber sagten: Wie
kann ein Sünder solche Zeichen tun? So entstand eine Spaltung
unter ihnen.
17Da fragten sie den Blinden noch einmal: Was sagst du selbst
über ihn? Er hat doch deine Augen geöffnet. Der Mann
antwortete: Er ist ein Prophet.
34Sie entgegneten ihm: Du bist ganz und gar in Sünden geboren,
und du willst uns belehren? Und sie stießen ihn hinaus.
35Jesus hörte, dass sie ihn hinausgestoßen hatten, und als er ihn
traf, sagte er zu ihm: Glaubst du an den Menschensohn?
36Der Mann antwortete: Wer ist das, Herr? Sag es mir, damit ich
an ihn glaube.
37Jesus sagte zu ihm: Du siehst ihn vor dir; er, der mit dir redet,
ist es.
38Er aber sagte: Ich glaube, Herr! Und er warf sich vor ihm
nieder.

Innehalten

… vielleicht habe ich mich beim Lesen mit den Jüngern und Pharisäern und ihren vielen Fragen verbunden gefühlt
… vielleicht erkenne ich auch in mir eine Blindheit
… vielleicht möchte ich neu sehen lernen
… vielleicht sehne ich mich nach Heilung
… vielleicht mag auch ich sagen „Ich glaube, Herr!“
…vielleicht hab ich Hoffnung

Sehen.
Offen sein und aufmerksam.
Ihn machen lassen.
Sich in die Verheißung Gottes stellen.
In seine Gnade.
Dennoch dem Wunder die Hand hinhalten.

Tage

Es muss
Tage geben
da nichts geschieht
da die Aufgaben wegfallen
und keiner Buch führt darüber
was du getan
oder nicht getan

Es muss
Tage geben
da die Gedanken Flügel tragen
da das Festgelegte nicht gilt
und keiner sich darum schert
was du gut heißt
oder verwirfst

Es muss

Tage geben
da nur du wichtig bist
da die Beziehungen ruhen
und keiner fragt
wohin du gehst
oder nicht gehst
                                      Lars Björklund

Gottes Segen für heute und die kommenden Tage!

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Impuls für den Tag (18.03.2020)

Impuls für den Tag

Die katholische und evangelische Kirche im Pfarrverband laden zu einem gemeinsamen Mittagsgebet zum Kirchenläuten ein und verteilt dafür folgenden Text:

Mittags um zwölf Uhr läuten die Glocken aller Kirchen und aller Konfessionen. Sie tun das auch sonst jeden Tag. Aber in Zeiten, in denen aus Ansteckungsgründen die Gottesdienste in den Kirchen ausfallen müssen, haben sie eine besondere Bedeutung: Sie machen einen gemeinsamen täglichen Gottesdienst aller Christen möglich: Die (Mit-)Glieder der Kirche Jesu Christi vereinen sich im Gebet zum Leib Christi. Sie können erleben, was Kirche verkündet: Was auch immer geschieht; wir bleiben verbunden, gehalten und getragen in der Gemeinschaft durch Christus.

Möglicher Ablauf:

Wenn mittags um 12 Uhr die Glocken läuten, nimmt dir etwas Zeit.
Bringe vor Gott, was dich bewegt.
Du kannst beten:
Himmlischer Vater, himmlische Mutter, vieles kann ich nicht in Worte fassen. Aber du weißt es. Ich lege es in die Worte hinein, die dein Sohn Jesus uns zu beten gelehrt hat:

Vater unser im Himmel Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Zum Schluss kannst du beten:
Herr, Jesus Christus, du machst uns zu deiner Kirche.
Bleib du in uns.
Und lass uns in dir bleiben.
Ich bitte jetzt besonders für …….
Danke für deine Gegenwart.
Amen.

Ebenso laden wir ein um 20 Uhr eine brennende Kerze ins Fenster zu stellen, um aneinander zu denken und Segen für die Nacht zu erbitten.

Impuls für den Tag (17.03.2020)

Impuls für den Tag (17.03.2020)

Positive Gedanken für die Tage

Gott sei bei dir wie die Luft, die du atmest.
Gott sei bei dir wie das Brot, das dich stärkt.
Gott sei bei dir wie das Wasser, das dich erfrischt.
Gott sei bei dir wie das Haus, das dich schützt.
Gott sei bei dir wie die Sonne, die den Tag hell macht.

(Nach einem Gebet von Rainer Haak)

Ein sehr guter Schutz ist, sich regelmäßig und gründlich die Hände zu waschen, 20-30 sec. lang.

Das entspricht einem „Vater unser…“.

Jemand, dem ich das vorschlug, schrieb mir nach zwei Tagen begeistert: „Herr Pfarrer, so oft wie in diesen Tagen hab ich schon lang nicht mehr gebetet!“

Eine gesegnete Zeit!
Ihre Seelsorger/innen

Positive Gedanken